Mixing

Nachdem Du gelesen hast, welche Komponenten Du für Dein digitales Tonstudio benötigst und wie die wichtigsten Effekte funktionieren, können wir jetzt das Mixing lernen!


Was ist Mixing?

Beim Mixing handelt es sich um den grundlegenden Prozess der Musikbearbeitung.

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Nach der Aufnahme werden hier alle einzelnen Signale des Liedes in allen Parametern optimal eingestellt.


Mixing lernen leicht gemacht

In vielen Tontechnik Büchern wird von „drei Dimensionen“ gesprochen, in derer ein Signal bearbeitet wird. Ich habe hier eine andere Herangehensweise entwickelt, die die Sache erheblich vereinfacht. Zwar ist das mit den drei Dimensionen natürlich nicht falsch. Jedoch lässt sich nicht jede Bearbeitung konkret in eine dieser drei Dimensionen eingliedern, sprich es gibt noch Bearbeitungsmöglichkeiten außerhalb dieser Dimensionen.

Außerdem bemühe ich mich stets um simple Formulierungen. Daher nennen wir das Kind doch einfach beim Namen: Vereinfacht ausgedrückt geht es beim Mixing darum jedes Signal hinsichtlich fünf Parameter optimal einzustellen: Lautstärke, Dynamik, Frequenzgang, Stereo-Position und Effekte!

Durch Veränderung dieser Parameter erreichst Du, dass die einzelnen Signale sich voneinander abgrenzen, zusammen jedoch ein sich ergänzendes Gesamtbild ergeben.

Dass man das Signal dabei innerhalb der drei Dimensionen, sprich Lautstärke (ob es im Vordergrund oder Hintergrund wahrgenommen wird), Stereo-Position (ob es links oder rechts wahrgenommen wird), sowie Klangspektrum (ob das Signal hoch- oder tieffrequent ist), bearbeitet, ist natürlich zwangsläufig richtig.

In meinem Buch Praxis-Leitfaden MIXING wird die Herangehensweise mit den fünf Kriterien näher erörtert.


Ziel beim Mixing lernen

Das Ziel beim Mixing lernen muss in meinen Augen absolut jenes sein, dass Du am Ende selbständig einen eigenen Mixdown durchführen kannst, sprich dass Du vor allem weißt, wie Du in der Praxis vorgehen musst, um einen solchen zu erhalten!

Viele Bücher beginnen „irgendwo“ und enden auch „irgendwo“ (nicht beim fertig erstellten Mixdown). Es wird viel erzählt, aber die Struktur und der Praxisbezug fehlen.

Nichts für ungut: aber das ist für mich kein Mixing lernen, sondern Theoretiker züchten. Zudem ist dieser Ansatz auch in Bezug auf das Gehirn gerechte Lernen völlig falsch. Ein guter Tontechniker ist nicht automatisch auch ein guter Lehrer!

Hier auf der Website ist es anders: wir gehen Schritt-für-Schritt vor und kümmern uns vor allem um die Praxis, denn letztlich lernt man nur durch Übung, nicht durch Theorie – learning by doing!

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In meinem Buch Praxis-Leitfaden MIXING findest Du das Ganze dann bei Bedarf nochmal ausführlicher.


Was kommt nach dem Mixing?

Nach dem Abmischen folgt bloß noch ein weiterer Schritt, der als (Pre-)Mastering bezeichnet wird.


Klären wir zunächst die Rahmenbedingungen beim Mixing!

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