Sequenzer Software

Welche Sequenzer Software muss ich verwenden, um professionell produzieren zu können? Diese Frage gilt nach wie vor als sehr wichtig. Dabei ist inzwischen längst belegt, dass jede gängige DAW tatsächlich gleich klingt.

Wenn ich also Musik in Cubase aufnehme und abspiele, klingt es exakt genauso, als hätte ich das in Logic, Pro Tools, NuendoCakewalk Sonar, Presonus Studio OneAbleton Live, Image-Line’s FL StudioReason von Propellerheads oder jedweder anderer Sequenzer Software getan.

Meine Antwort also: verwende eine Sequenzer Software, die Dir schlichtweg vom Workflow her am meisten zusagt!


Was ist eine Sequenzer Software?

Doch gehen wir nochmal einen Schritt zurück: was ist eigentlich eine Sequenzer Software?

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Arbeitest Du ohnehin schon mit einer DAW, wirst Du natürlich wissen, was ein solches Programm tut: die Sequenzer Software ist Dein digitales Tonstudio im Rechner! Es bietet Dir Aufnahmespuren, auf die Du z.B. mittels Mikrofon oder Keyboard, etc. ein Signal aufnehmen kannst. Dieses Signal kannst Du dann im Sequenzer mit Effekten belegen. Dazu sind die gängigen Programme bereits mit einer Grundauswahl an Effekten ausgestattet.


Sequenzer Software im Überblick

Welche Programme gibt es generell? Die am weitesten verbreitete Software ist Steinberg’s Cubase. Auf dem Mac ist Logic der Standard. Du kannst Cubase aber auch auf dem Mac betreiben, denn im Gegensatz zu Logic wird Cubase Plattform-unabhängig angeboten.

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Avid Logo – Pro-Tools von Avid bietet sich an, wenn man viel mit Amerikanern zusammenarbeitet, da es dort im Profi-Sektor sehr verbreitet ist.

Image-Line’s FL Studio oder auch Reason von Propellerheads eignen sich in meinen Augen vor allem zur Produktion elektronischer Stücke, wo hauptsächlich mit Midi gearbeitet wird. Viele Produzenten z.B. setzen FL Studio zur Erstellung der instrumentalen Grundlage ein, wozu sich das Programm hervorragend eignet, und speisen das Instrumental dann in z.B. Cubase ein, wo dieses dann noch mit Gesangsaufnahmen per Mikro vervollständigt wird.

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Steinberg ist mit Cubase Marktführer bei der Sequenzer Software und ist bekannt für die stetige Weiterentwicklung des Programms.

Wie gesagt, von der reinen Aufnahme- und Wiedergabefunktion her sind alle Programme gleich. Die aber noch wichtigere Erkenntnis: es kommt am Ende sowieso immer auf den Tontechniker an, der das Programm bedient, nicht auf die Software!

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Presonus Studio One ist ein relativ neues Programm, das durch seinen Umfang, die intuitive Bedienung, den Preis und die sehr gute Hardware von Presonus, die es optional zu haben gibt, eindeutig zu überzeugen weiß.


Effekt-Plug-Ins

In der Sequenzer Software führst Du die Aufnahmen durch, regelst die Lautstärke jedes einzelnen Kanals, die Stereoposition (ob das Signal eher auf der linken oder rechten Box ausgegeben werden soll), etc.!

Weiterhin kannst Du jede Spur mit Effekten belegen. Hierzu bietet Deine Sequenzer Software bereits ein Grundarsenal an Effekt-Plug-Ins, welches für den Anfang völlig ausreichend ist. Möchtest Du bspw. ein Signal mit einem Hall belegen, so wählst Sie einfach in der entsprechenden Spur das gewünschte Hall-Plug-In aus.

Wichtige Effekte sind vor allem der Equalizer (in jeder Sequenzer-Spur bereits integriert), ein Kompressor, ein Delay und ein Hall.

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Wünschst Du zusätzliche Effekte oder möchtest Du Dir bspw. einen anderen Hall zulegen, kannst Du einfach ein entsprechendes Plug-In kaufen und installieren. Dieses ist dann in Deiner Sequenzer Software verfügbar.

Ausführlicher wird das Thema Effekte in der separaten Rubrik auf dieser Website besprochen sowie in meinem Praxis-Leitfaden EFFEKTE!

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